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Chronik

September 1969
Der Altkreis Künzelsau eröffnet in Unterginsbach den Schulbetrieb mit einer Gruppe „bildungsschwacher Schüler“ (6 Schüler) und 1 Lehrerin

Dezember 1970
Erweiterung um eine zweite Gruppe nach Einstellung einer weiteren Lehrerin (jetzt 14 Schüler)

18. Oktober 1972
Altkreis Öhringen richtet in Kupferzell in einer ehemaligen landwirtschaftlichen Berufsschule eine Schule für bildungsschwache mit 3 Schulgruppen ein (22 Schüler). Im Hinblick auf die Kreisreform am 1. Januar 1973 bilden beide Schulen organisatorisch eine Einheit.
Damit ist nun für das gesamte Kreisgebiet des künftigen Hohenlohekreises die schulische Förderung für geistigbehinderte Kinder gewährleistet.

September 1973
Umzug von Unter- nach Oberginsbach in ein ehemaliges Grundschulgebäude. Damit bestehen auch hier Erweiterungsmöglichkeiten auf drei Schulgruppen.
Das Schulgebäude in Kupferzell ist ab September 1973 mit 5 Schulgruppen voll belegt und nicht mehr weiter aufnahmefähig.

1975
Anmietung eines leerstehenden Grundschulgebäudes in Kupferzell-Westernach zur Auslagerung von Schulgruppen:
Damit wird im Gebäude Kupferzell die Einrichtung einer zentralen Werkstufe (Berufsschulstufe) ermöglicht, die auch von Werkstufenschülern aus Oberginsbach besucht wird.
Mit der Einrichtung der Werkstufe ist der organisatorische Ausbau der Schule für Geistigbehinderte  abgeschlossen.
Für die Schüler besteht nun eine volle Schulbesuchsdauer von 12 Schuljahren, vom 6. bis zum 18. Lebensjahr.

September 1976
Im Gebäude Westernach wird ein Sonderschulkindergarten mit 2 Gruppen eingerichtet.

September 1978
Auch in Oberginsbach wird eine Kindergartengruppe eingerichtet.

September 1984
Zusammenführung von Schule und Schulkindergarten aus allen drei Schulstandorten in das freigewordene Gebäude der hauswirtschaftlichen Berufsschule in Künzelsau, Mainzer Straße.

1988
Verleihung des Schulnamens „Geschwister-Scholl-Schule“ in Erinnerung an Hans und Sophie Scholl, die einen Teil ihrer Kindheit im Kochertal verlebt hatten.

bis 1990
steigende Raumnot durch anwachsende Schülerzahlen.

1992
Auslagerung von 2 Schulgruppen in das ehemalige Landwirtschaftsamt am Zollstock, einem ca. 70 Jahre alten Gebäude, das dem Landkreis gehört.

bis 1994 / 95
Vollbelegung des Zollstockgebäudes mit insgesamt 6 Schulgruppen

1993
Erweiterung der Schule für Geistigbehinderte um eine Schule für Körperbehinderte mit dem Bildungsgang der Schule für Geistigbehinderte.
Für den Schulkindergarten erfolgt die Umwidmung einer Gruppe in eine Gruppe für Körperbehinderte.
Durch die Einrichtungen dieser Körperbehindertenabteilungen können Physiotherapeuten als Lehrpersonal eingestellt werden.

Dezember 1994
Eltern formulieren in der Öffentlichkeit ihren Protest gegen die Situation durch die Auslagerung in das Zollstockgebäude (Unterrichtsausfall durch zusätzliche Fahrten zwischen den Schulgebäuden).

1995
Hohenlohekreis legt Schulentwicklungskonzeption für die Schulen in seiner Trägerschaft vor:
Die Geschwister-Scholl-Schule hat in der Umsetzung einen ersten Rang:
Der Kreistag entscheidet sich für einen Neubau der Schule, Standortentscheidung für Künzelsau-Taläcker:

Kriterien für die Standortentscheidung Taläcker:
Unmittelbare Nachbarschaft zu einer Grundschule , um eine enge Kooperation  mit nichtbehinderten Kindern zu ermöglichen gute Anbindung an die Kernstadt durch die geplante Standseilbahn, damit können lebenspraktische Unterrichtsziele umgesetzt werden. Insgesamt zentrale Lage der Schule im Landkreis

Februar 1996
Kreistag beschließt die Ausschreibung eines Realisierungswettbewerbes für den Neubau der Geschwister-Scholl-Schule

März 1996
Kreistag führt Besichtigungen mehrerer Schulen für Geistigbehinderte im Regierungsbezirk Stuttgart durch (Schwäbisch Hall, Göppingen, Leonberg, Schorndorf, Heilbronn).

September 1996
Abschluss des Wettbewerbs: Architektenbüro Dr. Gerd Baldauf, Stuttgart, erhält den 1. Preis und die Beauftragung zur Weiterplanung des Schulbaues.

Juli 1997
Zustimmung des Kreistages für den Sonderschulneubau auf der Grundlage der Architektenplanung

Seit 2. Februar 1998 besteht an der GHS Künzelsau eine Außenklasse der Geschwister-Scholl-Schule.

4. Mai 1998
Sozial- und Kulturausschuss vergibt die Rohbaugewerke bis einschließlich Dachdeckung.

16. Juni 1998
Grundsteinlegung für den Neubau unter Anwesenheit der Kultusministerin, Frau Dr. Schavan.
Die Grundschule Taläcker und die Geschwister-Scholl-Schule gestalten gemeinsam das Rahmenprogramm zur Grundsteinlegung, um damit ihren Kooperationswillen  aufzuzeigen.

19. Dezember 1998
Richtfest für den Neubau.

Dezember 1999
Vorbereitung und Durchführung des Umzugs.

10. Januar 2000
Der erste Schultag im neuen Schulhaus!
Der Landrat, Herr Jahn begrüßt Schüler und Lehrer im neuen Schulhaus.

28. Juni 2000
Offizielle Einweihung der Schule.
Festakt mit Landkreisverwaltung, Schulverwaltung, Architekt, Schülern, Lehrern, Elternvertretern und vielen Gästen.

02. Juli 2000
Tag der offenen Tür für die Bevölkerung des Landkreises.
Die Schüler formulieren das Motto:
„Willkommen in der besonderen Schule mit dem besonderen Schulkindergarten!“

10. Januar 2001
1 Jahr im neuen Schulgebäude.

Juli 2002
Internes Schulfest der Schulfamilie

25. Mai 2003
Schulfest mit Tag der offenen Tür für die Bevölkerung.
Die Geschwister-Scholl-Schule kann als Schule des gesamten Hohenlohekreises auf 30 Jahre zurückblicken (Schuljahr 1972/73 bis Schuljahr 2002/03).
Die Schüler haben hierfür folgendes Motto gefunden: „Unsere Schule, die macht Spaß – 30 Jahre- das ist doch was!“

September 2005
Der Schülerladen "hin und mit", ein Projekt der Berufsschulstufe an der Geschwister-Scholl-Schule zur beruflichen Vorbereitung, eröffnet in der Schnurgasse 13 in Künzelsau.

05.Juni 2008
Feierliche Pflanzung der weißen Rose „Sophie Scholl“ im Gedenken an die Geschwister-Scholl als Namensgeber unserer Schule

08.Juni 2008
Schulfest und Tag der offenen Tür aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums der Namensgebung

19.06.2010
Schulfest, 10 Jahre Standort Künzelsau-Taläcker

14.07.2010
Verabschiedung von Herrn Pöschl in den Ruhestand und Einsetzung von Herrn Ratzke als neuer Schulleiter.

01.05.2011
Ernennung von Frau Probst-Leidig zur neuen Sonderschulkonrektorin an der Geschwister-Scholl-Schule

12.09.2011
Start der inklusiv geführten Außenklasse an der GS Weißbach, in Kooperation mit der Brüder-Grimm-Schule Künzelsau (Förderschule).

15.09. 2014
Einrichtung einer zweiten inklusiv geführten Außenklasse an der GS Weißbach, in Kooperation mit der Brüder-Grimm-Schule Künzelsau (Förderschule)

24.09. - 26.09.2014
Durchführung der Fremdevaluation an der Geschwister-Scholl-Schule

01.08.2015
Mit der Schulgesetznovellierung zum 1. August 2015 wird der Begriff "Sonderschule" ersetzt durch die neue Bezeichnung "Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum".

12.09.2016
Die Geschwister-Scholl-Schule startet als "Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) mit dem Förderschwerpunkt geistige, körperliche und motorische Entwicklung" in das neue Schuljahr.